Konzept

Der Gesetzgeber hat 2018 eine Weiterbildungspflicht für vertrieblich Tätige von mindestens 15 Stunden im Kalenderjahr eingeführt. Diese müssen nun ihre Weiterbildungsaktivitäten nachweisen. Dafür steht gut beraten als Nachweisinstrument zur Verfügung.

Die Bildungskonten von gut beraten weisen zweierlei Weiterbildungsstandards nach:

  • Wenn der gesetzlich geforderte Umfang an Weiterbildung erreicht wird
  • Wenn der freiwillige Branchenstandard, der mehr Umfang hat als die gesetzliche Forderung, erreicht wird

Vertrieblich Tätige unserer Branche können somit eine einheitliche Plattform nutzen, um ihre regelmäßige Weiterbildung zu dokumentieren und gegenüber Aufsicht, Arbeitgeber, Produktgeber und Kunden nachzuweisen.

Zum Hintergrund:

Aus der 2018 in deutsches Recht umgesetzten EU-Vertriebsrichtlinie ergibt sich für alle in der Versicherungswirtschaft vertrieblich Tätigen die gesetzliche Verpflichtung von mindestens 15 Stunden Weiterbildung im Kalenderjahr.
Die Versicherungsbranche hatte dieser Gesetzeslage durch eine freiwillige Initiative vorgebaut: Bereits 2014 hatten die Verbände der Branche die freiwillige Initiative gut beraten – Weiterbildung im Versicherungsvertrieb - lanciert. Jedoch mit einem höheren Anspruch: Mindestens 30 Stunden Weiterbildung im Jahr (bzw. 150 Stunden in 5 Jahren).
Der Nachweis über die geleisteten Weiterbildungsaktivitäten erfolgte überbetrieblich über Bildungskonten bei der Initiative gut beraten.
Auch weiterhin streben die in gut beraten aktiven Verbände der Versicherungswirtschaft an, dass sich Versicherungsvermittler in diesem höheren Umfang (mindestens 30 Stunden) pro Jahr weiterbilden. Die Versicherungswirtschaft möchte ihre vertrieblich Tätigen zu mehr Weiterbildung motivieren, als der Gesetzgeber fordert. Denn die Dienstleistungsqualität hängt maßgeblich von der Qualifizierung der handelnden Personen ab. An der Schnittstelle zu den KundInnen tragen sie Verantwortung für einen adäquaten Versicherungsschutz.

Ansprechpartner
Monika Klampfleitner 089 922001-839